Die Keuperformation, eine tonig-kalkige Ablagerung urzeitlicher Meere, verdankt ihren stufenförmigen Aufbau der Erosionskraft des Wassers. Überall dort, wo die grün-rötlichen, weichen Tonmergel ohne den Schutz von Sandsteinschichten zutage traten, haben Flüsse und Bäche das Land abgetragen. In Verbindung mit einem hohen Tongehalt sind die Keupermergel mit Kaliumvorräten gut ausgestattet und daneben reich an Calcium und Magnesium.
Der Basenreichtum der Keuperböden bringt mineralische Struktur in den Wein. Die Säuren werden jedoch elegant abgepuffert und die Weincharaktere damit ausladend angelegt.
Am Steigerwald klettert die Rebe bis auf 400 m Höhe bevorzugt auf den farbigen Mergeln des Gipskeupers.
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